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Erstellt:06.09.2019
Aktualisiert:07.09.2019  Update
  

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Die Meldung:

 Malvina erklimmt die Poetry Slam-Bühne 

 Malvina steht neben der Bühne, noch sieht das Publikum sie nicht. Sie ist aufgeregt und hält ihr Textbuch fest in der Hand. Es gibt Halt. „Ein lauter Applaus bitte für Malvina!“ ruft Moderator Jean Ricon und springt von der Bühne. Jetzt geht es los. Malvina atmet tief durch, strafft die Schultern und betritt lächelnd die Bühne.
[ Quelle ]

Malvina Ewerig, die Hauptdarstellerin einer im November 2017 erstmals im Kinderkanal ausgestrahlten Dokumentation über die romantische Beziehung eines deutschen Mädchens zu einem arabischen „Flüchtling”, beschäftigt sich derzeit intensiv mit dem Thema Vergewaltigung und hat ein Gedicht veröffentlicht, an dessen Ende sich das lyrische Ich bei ihrem (fiktiven) Dauervergewaltiger für dessen Taten bedankt. Malivina zeigt in dem Gedicht großes Verständnis für den fiktiven Vergewaltiger, da dieser auf seiner „Flucht” nach Deutschland selbst Opfer von Vergewaltigungen gewesen sein soll.

Malvina, Diaa und die Liebe

 

Schwarzer Boden

Ich liege halbnackt hier
Vor Dir
Die Ganzheit und Zerbrochenheit in Eins gefasst
Ist es das, was ich am meisten hass
Denn ich weiß, was jetzt passiert
Wie mein Leben auf schwarzen Boden klirrt
Dein Ziel ist es, mich zu brechen
Dich an Deiner Flucht zu rächen
Deine Schleuser haben sich an Dir vergangen
Und Deine Seele ist dort noch immer gefangen
Du kannst nicht weiter mit dieser Last
Weil es doch zu keinem starken Mann paßt
Und sie haben Dich damals ausgezogen
Deine Seele ausgesogen
Und die Konsequenzen so einfach – zu einfach – abgewogen
Haben ihren Penis schnell in Dich reingesteckt
Hast ihre Hoden mehrmals geleckt

[...]

Du sagst, Du kannst die Vergangenheit eh nicht mehr verändern
Kannst ab jetzt nicht mehr so einfach durchs Leben schlendern
Wünschst, willst, daß es jemandem so geht wie Dir
Deshalb - nur deshalb – kamst Du wohl zu mir
Du zogst mich in einer Straßenecke aus
Und ich, ich wollt doch nur noch raus
Nein ich wollte das nie und kauerte mich zusammen
Rollte mich wie ein Igel ein und bin dann doch nur das Opossum

[...]

Dein Blick – noch ausstaffiert mit Deinen groben Taten
Mit Deinen harten Gliedmaßen
Muß ich das alles hinnehmen, um zu überleben, muß es schlucken
Darf mich nicht einfach so weg- ducken

[...]

Mein einziger Zeuge ist der Boden, in schwarz getunkt
Der Einzige! Der Einzige, der mir glaubt
Zu diesem Zeitpunkt
Aber ich, ich selber weiß doch, was geschah
Und immer wieder passieren wird
Und daß dabei jedes mal ein Teil von mir selber stirbt

[...]

Warum gabst Du mir diese Last
Ich dachte es sei das, was Du selber am meisten haßt
Ich hab mich doch nur in Dich verliebt
Doch Du steckst ihn weiter, tiefer, härter in mich rein, Dein Glied
Willst mich aus Sexlust noch nicht gehen lassen
Und möchtest keinen Orgasmus verpassen
Findest gefallen am Vergewaltigen
Um Deine Vergangenheit zu bewältigen

[...]

Doch jetzt ist es egal, denn am Ende bin ich eh verlassen
Allein, mit dem was Du mir gabst – Der Pein

[...]

Doch Du, Du tust es wieder und wieder
Mit dem Blick voll Bieder
Möchtest, nein wolltest mich doch nie berauben
Tust es doch nur aus Glauben
Aus Glauben, Deine Vergewaltigung zu vergessen
Bist hiervon all zu sehr besessen

[...]

Danke, Vergewaltiger!

Das Gedicht ist in Gänze sehr aufschlußreich und interessant, wenngleich auch sehr schwere Kost. Aus Gründen des Urheberrechts, konnten hier jedoch nur Zitate niedergeschrieben werden.

Auweia

Der überaus naheliegende Verdacht, daß hier ein junges Mädchen seine schlimmen Erlebnisse verarbeitet, wurde umgehend ausgeräumt. Der Kinderkanal hat bei Malvina nachgefragt und diese versichert, daß es sich bei dem überaus schwer verdaulichen Gedicht um reine Fiktion handelt, die keinerlei autobiografischen Bezug hat. Na dann ist ja alles gut und niemand braucht sich um das Leben der jungen Frau sorgen, da es die in dem Gedicht beschriebene Person und die gegen sie erhobenen Vorwürfe ja nicht gibt. Vielleicht hatte Malvina auch nur keine Zeit, sich über mögliche Konsequenzen noch Gedanken zu machen:

Als ich hörte, dass jeder Poet zwei Texte vortragen soll, war ich erstmal total erschrocken. Ich habe nämlich den zweiten Text gar nicht dabei gehabt und musste ihn schnell aus meiner Erinnerung aufschreiben, während die anderen Künstler auf der Bühne standen.
Malvina Ewerig

Alles Gute und viel Glück noch, Malvina!

 Malvina Ewerig: Schwarzer Boden

 Update 07.09.2019  Hoppla, das ging aber hurtig und schon ist das Video der Öffentlichkeit wieder entzogen. So wird es allen Beweisen ergehen, die späteren Generationen aufzeigen könnten, wie krank und dekadent unsere Gesellschaft war, dessentwegen unsere einst hoch stehende Kultur vor die Hunde ging. Falls nicht noch ein großes Wunder geschieht, wird dieses Land in spätestens 30 Jahren den heutigen Invasoren gehören und alle Beweise, wer die Schuld daran hatte, werden gelöscht sein. Stattdessen werden die heutigen „Nazis” in den Geschichtsbüchern als die Schuldigen des Untergangs geführt werden. So wie ja heute schon die AfD schuld am neuen Antsemitismus hat und nicht diejenigen Politiker die religiöse Antisemiten unkontrolliert ins Land holen.

Noch ein nachträglicher Gedanke zum Gedicht von Malvina. Kann sich ein junges Mädchen solche Dinge einfach spontan ausdenken? „Hoden lecken” unter Männern? Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher meine ich, daß die Ermittlungsbehörden da mal nachhaken sollten, gerade auch, weil Malvina schreibt, daß sie keine Zeugen hat und ihr niemand glaube.

Aber vielleicht mache ich mir auch viel zu viele Gedanken, denn wie meinte jüngst ein gutmenschlicher Kriminalpsychologe im öffentlich rechtlichen Fernsehen? Ihr Leben wird nicht unbedingt schlechter sein, nur anders...

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